Erfolgreiche Kooperation zwischen dem Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern (Eliteschule des Sports und Nachwuchsleistungszentrum Judo) und dem Judo-Sportverein Speyer.
- 02.03.2018
Vor einigen Jahren bereits schriftlich formuliert, nun auf der Judo-Matte angekommen: Gemäß dem Nachwuchs-Leistungssportkonzept Judo Rheinland-Pfalz kooperieren die beiden Landesstützpunkte Pfalz 1 (Kaiserslautern) und 2 (Speyer) seit Schuljahresbeginn 2017/2018 intensiv und tauschen sich regelmäßig aus. Die Kooperation wurde auch auf Anregung des Leistungssportkoordinators des LSB Thomas Kloth sowie des Bundestrainers U 18 Bruno Tsafack vor ca. einem Jahr wiederbelebt.
Die Kooperation wird durch folgende Maßnahmen umgesetzt:
- Seit Januar 2018 findet ein regelmäßiger Austausch (mind. 2 x / Monat) zwischen den Athleten statt. Judoka der Altersklasse U 15 besuchen sich gegenseitig, um mit anderen leistungsstarken Partnern zu trainieren.
- Nach personellen Veränderungen in beiden Landesstützpunkten finden quartalsweise Absprachen und Austausch zwischen den Trainern und Funktionären der beiden Landesstützpunkte statt. Turnierplanungen und Nachwuchsförderung werden abgesprochen.
- Trainer in Kaiserslautern sind: Simone Schuster, Stephan Hahn, Uli Scherbaum.
Trainer in Speyer sind: Markus Kost, Ferenc Nemeth, Peter Lichtmannegger, Alexandra Schölch.
Ziele der Kooperation:
- Bindung der leistungsstarken Athleten an die Region durch attraktive Angebote
- Optimierung der Trainingsmöglichkeiten (Sporthalle, Trainer, Trainingspartner)
- Athleten auf die Eliteschule des Sports am HHG aufmerksam machen
- Ausbildung von Athleten in beiden Stützpunkten mit dem Ziel Bundeskader
- Nach der Schule Perspektiven für die weitere Judo-Laufbahn bieten (Bundesliga-Teams des JSV Speyer)
- Professionelle Strukturen in den Landesstützpunkten aufbauen und Synergien nutzen
- Vergrößerung der Anzahl der Trainingspartner zur Leistungsförderung: Ausstrahlung über Speyer und Kaiserslautern hinaus in andere Vereine bzw. Bundesländer
- Gemeinsame Organisation und Betreuung der Athleten auf Lehrgängen/Turnieren (z.B. Januar 2018: Internationales Trainingscamp in Straßwalchen/Österreich)
- Gemeinsame Planungen von Maßnahmen
- Abstimmung des Trainingskonzeptes der Landesstützpunkte
Teilnehmer:
Leistungsstarke Judoka der Altersklasse U 15, insgesamt rund 50 Athleten, wobei meist ein Kleinbus, zuzüglich ein PKW zum jeweils anderen Landesstützpunkt fährt (d.h. ca. 25 Heimat-Judoka + ca. 10 bis 12 Judoka aus dem anderen Stützpunkt)





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